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Der Frieden hielt nunmehr knapp ein Jahr an, nachdem die Föderation einen Sieg gegen die Piratenallianz erringen konnte. Während dieser Zeit zog sich Susanne in ein Kloster weit oben in den Zerinenbergen auf Xanthin zurück, um dort unter dem orianischen Mönchkämpfer Meister Kwann ihre Ausbildung in alter Kampfkunst abzuschließen. Als der Frieden nun gefährdet ist, wendet sich der Rat der Föderation an die drei Freunde und bittet sie um Hilfe. Sie sollen sich Undercover bei den Piraten einschleusen, um herauszufinden, was die Allianz tatsächlich plant. Leider läuft nicht alles nach Plan und gerät sogar komplett aus dem Ruder. Der zweite Teil der Zeitsprung-Saga mit dem Titel "Kriegerinnen".

 

Erschienen bei BoD als Einband und eBook

 

Judith Hohmann Schriftstellerin
Judith Hohmann Schriftstellerin

 

Und plötzlich war es Liebe

Romantische Erzählungen

 

Ein Buch über die Liebe, die uns alle hoffen lässt….

 

Sehr einfühlsam, mit weiblicher Eingebung, Charme und

Witz lässt die Autorin in ihren Erzählungen ihre Leser/

-innen mit den Romanfiguren auf Tuchfühlung gehen und

auf die Erfüllung von Sehnsüchten und Träumen hoffen.

 

ISBN Paperback     978-3-7497-8095-2

ISBN e-Book         978-3-7494-8097-6

 

Verlag Tredition

 

 

Tapezieren mit Hindernissen

 

© 1995/2019 Judith Hohmann

 

Nun hatte sie alles, was sie brauchte, dachte Steffi und schloss den Kofferraumdeckel mit einem leisen Seufzer.

Ehe sie den Einkaufswagen davonschob, warf sie noch einmal einen Blick in den Kofferraum, in dem einige Rollen Tapeten, und was sonst noch dazu gehörte, lagen.

Als sie nun den Einkaufswagen in den nächsten der langen Wagenreihe versuchte einzuhängen, um schließlich die Münze aus dem Vorhängeschloss zu holen, bemerkte sie, dass sich das Metallteil in ihrem Wagen verhakte.

Sie fluchte laut und riss an dem Bügel herum. Doch noch immer tat sich an den beiden Wagen nichts. 

Sie hatte sich beinahe damit abgefunden, dass sie die Münze nicht mehr herausbekam, als sie von hinten eine Männerstimme vernahm: „Kann ich Ihnen behilflich sein?“

Als sie sich umdrehte, blickte sie in das Gesicht eines etwa dreißigjährigen, dunkelhaarigen Mannes. Er trug einen dunkelblauen Arbeitskittel, und Steffi glaubte, dass er in diesem Baumarkt beschäftigt war.

Röte stieg ihr ins Gesicht.

„Ich weiß nicht“, stammelte sie auf einmal, „aber heute scheint überhaupt nichts zu gelingen.

Diese verdammte Münze hängt fest, und seit ich mir vorgenommen habe, in meiner Wohnung neu zu tapezieren, geht einfach alles in die Hosen.“ Sie hob die Schultern und lächelte.

„Lassen Sie mich mal“, sagte er mit sanfter Stimmte und zwängte sich an ihr vorbei. „Die Münze haben Sie noch nichganz verloren.“

Mit einem Ruck hatte er den Wagen aus dem vorherigen herausgezogen. „Sehen Sie“, lächelte er und reichte ihr hierauf das Geldstück.

„Danke“, sagte sie mit einem Lachen auf dem Gesicht. „Es gibt doch noch hilfsbereite Menschen. Jetzt kann es nur noch aufwärts gehen.“

Sie warf ihre langen blonden Haare in den Nacken zurück und steckte die Münze in die Brusttasche seines Kittels.

„Es gibt wirklich nur noch wenige Gentleman.“

Mit diesem Satz stieg sie in den Wagen und fuhr nach kurzem Winken rasch nach Hause.

 

Das Zimmer war leer. Die Möbel standen auf dem Flur und in den anderen Zimmern verteilt, und nach beinahe fünf Stunden war Steffi mit dem Anbringen der Tapeten fertig geworden.

Nun, nachdem die Decke geweißt, die Tapeten an der Wand hingen, musste nur noch alles trocknen, und bereits morgen früh konnte sie, nachdem die Möbel wieder an ihrem Platz standen, mit dem nächsten Raum loslegen.

„Wie gut, dass ich nicht die einzige bin, die hier im Haus renoviert“, dachte sie und zog eine Grimasse.

Es störte sie schon ein wenig, dass in der Wohnung gegenüber seit einigen Tagen herumgehämmert, aber auch gebohrt wurde.

Vor einer Woche war dort ein neuer Mieter eingezogen. Um wen es sich handelte, wusste sie nicht.

Jetzt saß sie auf einem Stuhl und genoss ihren heißen Kaffee, den sie sich gerade zubereitete hatte, als es an der Wohnungstüre läutete.

Sie erkannte ihn sofort wieder, als sie die Türe öffnete. „Sie?“, fragte sie erstaunt.

Ihr Gegenüber lächelte verlegen. Dann sagte er: „Ich wollte mich nur kurz vorstellen. Mein Name ist Michael. Ich bin Ihr neuer Nachbar. Was ich noch sagen wollte ist, es tut mir sehr leid, wenn ich so viel Lärm machen sollte. Aber ich bin gerade am Renovieren.“

Sie lächelte.

Auf der Heimfahrt hatte sie immerzu an diesen netten Kerl vor dem Baumarkt denken müssen und es bereut, ihn nicht nach seinem Namen gefragt zu haben.

„Jetzt kann ich mich endlich richtig für Ihre Hilfe heute bedanken“, sagte sie auf einmal.

Er grinste ein wenig. Hatte er sie also nun auch erkannt.

„Sie waren auf einmal so rasch verschwunden, dass ich keine Gelegenheit hatte, Sie nach Ihrem Namen zu fragen. Wissen Sie, ich hätte Sie nämlich gerne zum Essen eingeladen.“

 

Pressemitteilung Verlag Tredition vom 28.01.2020:

 

Judith Hohmann berichtet in "Und plötzlich war es Liebe" von Charakteren, die auf die Erfüllung von Sehnsüchten und Träumen hoffen.

Susanne bemerkt die Ölspur auf der Straße auf dem Weg zur Arbeit zu spät und landet nach einem Unfall im Krankenhaus. Eine alte Flamme, mit komplizierter Geschichte, taucht dort auf - doch wird die alte Liebe wieder aufflammen? In einer andere Geschichte treffen die Leser auf Steffi, die zu Beginn nicht allzu viel Glück hat, aber auf einen der seltenen, wirklich hilfsbereiten Männer trifft. Dann ist da auch noch Karl, der einen ganz besonderen Tag vor sich hat, ein Bademeister, in den man sich vielleicht verlieben könnte, und ein Hund, der eine ganz besondere Rolle spielt.

Sehr einfühlsam, mit weiblicher Eingebung, Charme und Witz lässt Judith Hohman in ihren Erzählungen in "Und plötzlich war es Liebe" ihre Leser mit den Romanfiguren auf Tuchfühlung gehen und auf die Erfüllung von Sehnsüchten und Träumen hoffen. Es ist ein Buch über die Liebe, das auch die Leser hoffen lässt, aber vor allem viel romantischen Lesespaß verspricht.

 

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