Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen, die einem keine andere Quelle spendet... (Doris Day)
Ich fand heraus, dass einem in tiefen Kummer von der stillen, hingebungsvollen Kameradschaft eines Hundes Kräfte zufließen,die einem keine andere Quelle spendet... (Doris Day)

Willkommen

Update August 2013: Unter Meine Hunde befindet sich jetzt Fotostorys - Etwas zum schmunzeln

Elisabeth-Kirche (S/W-Foto aus den 50er Jahren)

HERZLICH WILLKOMMEN!

Eine Universitätsstadt mit Geschichte...

MARBURG AN DER LAHN

Zwischen Frankfurt und Kassel, im Bundesland Hessen, liegt die Universitätsstadt Marburg. Entlang des Flusses Lahn ist sie mit ihrer bekannten Altstadt, dem Landgrafenschloß sowie anderen Sehenswürdigkeiten, wie z.B. auch dem Kaiser-Wilhelm-Turm, sicher einen Kurztrip oder gar eine längere Reise wert.

 

Mit dieser kurzen Einleitung habe ich Ihnen, liebe(r) Internetbesucher(in), meine Heimatstadt vorgestellt, in der ich seit meiner Geburt im Jahre 1965 lebe. Auf den folgenden Seiten möche ich mich gerne vorstellen, vor allem, welche Hobbys ich betreibe.

 

Neben einem ungewöhnlichen Hobby für eine Frau, nämlich dem Sammeln alter Röhrenradios, Tonbandgeräte und Transistorradios, habe ich mich dem Tierschutz verschrieben: Ich nehme privat Senioren-, Gnadenbrothunde und Hospizfälle auf.  Denn ich wünsche mir einfach nur, dass die alten Gesellen, egal, welches Schicksal sie erlitten haben, noch einmal für eine Zeitlang glücklich werden können... bis sie - leider - über die Regenbogenbrücke gehen (müssen)...

 

 

 



Seniorenhunde

Wie alles begann

 

Anfang 2008 wurde meinem zweiten Hund Janosch, einem Foxterrier-Mix, im Alter von knapp 12 Jahren die Augenkrankheit PRA diagnostiziert. PRA ist meist bei Rassehunden zu finden. Hier löst sich die Netzhaut auf und der Vierbeiner erblindet.

 

Jedem Menschen geht es schlimmer als dem Vierbeiner, wenn man die Diagnose erhält; niederschmetternd. Auch wenn es mir anfangs nicht gut damit ging, nahm ich den Kampf auf. Ich durchforstete Internetseiten, Bücher, Texte, um mich mit dem Thema "Leben mit einem blinden Hund an der Seite" auseinanderzusetzen.

 

Durch Zufall "stolperte" ich über eine Internetpräsenz namens "Behinderte Hunde", die in 2008 eine nette junge Dame aufgebaut hatte. Hierbei handelte es sich um ein Portal für Organisationen, Tierheime, wo eine Weitervermittlung für diese armen Mäuse erfolgen konnte.

 

Dann sah ich SIE: Polly! Die wunderhübscheste Hündin, die ich je zuvor gesehen hatte. Und was ich daraufhin las, ließ mein Herz noch wärmer werden. Die Zaubermaus lebte in einem Tierheim auf Sardinien (Olbia) mit über 700 Hunden in einem großen Container an der Seite eines blinden Hundes. Als dieser jedoch starb, waren ihre Vorteile dahin und sie musste leider raus in die Hundegruppen, wo es ihr überhaupt nicht gut ging. Dort litt sie, vor allem, weil sie selbst behindert war: taub.

 

Die Organisation, die sich diesem Tierheim verschrieben hat (siehe "Aktuelles"), holte die süße Maus per SOS dort heraus und "parkte" sie in einer Pflegestelle, dessen Pflegefrauchen eine tolle Frau ist, die sich ebenfalls mit Leib und Seele den alten Hunden und Notfellen verschrieben hat.

 

Das Wunder geschah: Nach langen Telefonaten, Schreiben, Adoptionsanfragen zog die kleine Zaubermaus im März 2008 bei mir ein. Was jedoch keiner wusste, kam erst nach kurzer Zeit zum Vorschein: Die alte Dame, bereits zehn Jahre alt, war eine mißhandelte Hündin, traumatisiert, gequält... Was musste diese Maus alles erlebt haben? Nicht einmal in den Träumen konnte man sich das vorstellen. An meiner Seite lebte fortan eine traumatiserte, taube Angstbeißerin, dazukommend körperlichen Schäden wie Inkontinenz, Cushing Syndrom, HWS. Egal, dachte ich damals, was noch kommen würde, sie sollte bei mir bleiben.

 

Leider sollte mein Janosch nicht lange etwas von der süßen Zaubermaus haben. Er starb noch Ende 2008. Ironie des Schicksals: Er erblindete nicht mehr, er hat den Kampf gegen einen Milztumor verloren.

 

So lebte ich fortan in bedingungsloser Liebe zu ihr. Und dann bekam ich das schönste Geschenk, was sich eine Adoptivmama vorstellen kann: Sie schenkte mir ihr Vertrauen.

 

Im Juli 2011 verstarb meine geliebte Pollymaus. Tief in meinem Herzen lebt sie ewiglich weiter.

 

Mit Anbeginn Polly sollten bei mir nur noch alte geschundene Hundeseelen einziehen. Nach dem "Warum?" werden Sie sicherlich fragen. Dieses Warum kann ich ihnen ganz einfach und spontan beantworten: "Wenn diese armen Kreaturen mit ihrem matten Blick vor mir stehen, und man erlebt die Zeit danach, die sie noch haben, wie sie ganz langsam glücklich werden, tut es zwar mächtig weh, wenn sie den letzten Gang antreten müssen, aber es entschädigt einen, wenn ihre Augen glänzen, das Fell ebenfalls und der ganze Wauzel ist ausgeglichen... Man konnte ihnen in kurzer Zeit Liebe schenken und zeigen, auch wenn nur auf kurze Zeit hin, was ein schönes Hundeleben sein kann.

Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel. Ich sage dir, sie sind lange vor uns dort. (Robert Louis Stevenson)

Aktuelles

Liebe Besucherin,

lieber Besucher,

 

meine Hunde stammen alle aus dem Tierschutz. Angefangen mit Hunden aus der Lida in Olbia (Sardinien) leben zurzeit Hunde aus Bulgarien und Polen bei mir. Unter "Links" finden Sie ein paar Seiten, die ich weiterempfehlen kann, da ich dort schon selbst Hunde her habe/hatte.

 

Tierschutz ist ein globales Problem. Egal, woher sie kommen, Tierschutz geht uns alle an und stoppt vor keiner Grenze.

 

Viele sagen, es gäbe auch das große Leid in deutschen Tierheimen. Keine Frage, auch hier ist es wichtig zu helfen. Jeder, der eine Möglichkeit hat ein Tier bei sich aufzunehmen, kann ich nur sagen, die Fellnase dankt es recht herzlich. 

 

Anmerkung: Es ist wichtig zu wissen, dass die Tiere aus dem Tierschutz, wo sie auch immer herkommen mögen, nicht perfekt auf dem Endplatz ankommen. Sie haben schlimme Dinge auf den Straßen oder wo sie auch immer gelebt haben erfahren müssen. Schuld daran ist nur alleine der Mensch. Diese Tiere sind oftmals traumatisiert und brauchen mit Einfühlungsvermögen viel Zeit sich einzugewöhnen und Vertrauen zu fassen. Hierüber muss sich jede(r) im klaren sein. Bitte klären Sie es vorher ab, ob man dies leisten kann, denn es bringt keiner Seite was, wenn man anschließend überfordert ist, weil das Tier nicht den Wünschen entspricht, man es abgeben möchte, es dadurch zum Wanderpokal wird, weiter leidet, oder wenn man gar den Vermittlern pure Vorwürfe macht... Die Vermittler und Organisationen können nur Informationen geben, wie der Vierbeiner sich dort zurzeit benimmt. Wenn es ankommt und Fuss fasst, wird es sozusagen "auftauen" und dann vielleicht auch Dinge an den Tag legen, von denen keine Seite was wusste... Ich selbst habe meine Erfahrung mit dem ersten TS-Hund gemacht. Ich hatte eine Angstbeißerin, und doch habe ich nicht aufgegeben, denn sie hätte es sonst nicht geschafft...

 

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(c) Judith Hohmann - Aktualisierungen sind geplant -